Ratgeber

PV-Montage im Herbst und Winter

  • 3 Min. Lesezeit
  • Elena Kaneva
PV-Montage im Herbst und Winter

Kann ich PV im Herbst und Winter montieren? Das hängt vom Wetter und von Ihrer Sicherheit ab. Planung, Windlast und Bestellung können Sie jetzt erledigen. Die Montage sollte bei trockenem, windarmem Wetter stattfinden. Arbeiten auf nassen oder vereisten Dächern übernimmt besser ein Fachbetrieb.

Was im Herbst und Winter anders ist

Im Herbst und Winter ändern sich drei Dinge, die Ihre Montage betreffen. Die Tage sind kürzer. Das Wetter wechselt schneller. Stürme sind häufiger möglich.

Für die Technik bedeutet das: Ein PV-System steht auch bei Sturm und Nässe. Die Planung muss das abdecken. Für die Montage bedeutet es: Sie brauchen ein Wetterfenster, trockene Flächen und ausreichend Tageslicht.

Der beste Zeitpunkt für Montagearbeiten ist deshalb oft ein trockener, windarmer Tag. Alles andere lässt sich vorbereiten: Maße nehmen, Windlast rechnen, Set konfigurieren, bestellen und einen Fachbetrieb einplanen.

Wind und Nässe in der Planung

Bei Flachdach-PV mit WATTSTONE halten Steine die Module durch Gewicht und Haftreibung. WATTSTONE hat die Aufbauten im Windkanal nach DIN EN 1991-1-4:2021 untersuchen lassen. Die Haftreibung wurde auf Beton, EPDM, Bitumen und PVC gemessen.

Für Ihr Projekt rechnet der Windlast-Rechner. Er fragt Windlastzone, Geländekategorie, Dachhöhe und Dachhaut ab. Er zeigt, ob pro Modul zusätzliche Beschwerung nötig ist. Bei Südausrichtung kommen Windleitbleche hinzu.

Wichtig: Die Tragfähigkeit Ihres Daches, einschließlich Lasten durch Schnee, beurteilt ein Statiker. Der Windlast-Rechner ersetzt diese Prüfung nicht.

Sicher arbeiten

Nasse, kalte oder windige Bedingungen erhöhen das Risiko bei Arbeiten in der Höhe. Das gilt für Flachdach, Fassade und Balkon.

  • Dach und Fassade: Lassen Sie Dacharbeiten bei Nässe, Frost oder Wind vom Fachbetrieb beurteilen.
  • Balkon: BalkonPV C1020 wird mit Absturzsicherung geliefert. Sie ersetzt keine Vorsicht bei glatter Brüstung.
  • Zaun-Fundament: Ob Einbetonieren bei niedrigen Temperaturen sinnvoll ist, klärt Ihr Fachbetrieb. Aufdübeln braucht keinen Aushub.
  • Elektrik: Der Anschluss gehört in die Hand eines Elektrofachbetriebs.

Jetzt planen, rechtzeitig bestellen

Die kalten Monate eignen sich für die Vorbereitung. Wer jetzt plant, ist im Frühjahr bereit.

Messen Sie Dach, Zaun oder Wand aus. Berechnen Sie die Windlast. Stellen Sie Ihr Set im Konfigurator zusammen. Wenn Sie Termine mit einem Statiker oder Fachbetrieb brauchen, fragen Sie früh an.

Die aktuelle Lieferzeit steht auf jeder Produktseite. Sie kann sich ändern. Abholung ist in Voerde und Moers möglich.

Tipp: Legen Sie Maße, Fotos und Ergebnis des Windlast-Rechners in einem Ordner ab. So gehen Gespräche mit Statiker und Fachbetrieb schneller.

Welches System, welche Hinweise?

System Hinweis für die kalte Jahreszeit Wer prüft
WATTSTONE Flachdach Windlast und Dachhaut zuerst klären. Schutzlage passend zur Dachhaut wählen. Statiker, Dachdecker
ZaunPV Aufdübeln braucht keinen Aushub. Einbetonieren braucht ein Fundament. Statiker, Fachbetrieb
WandPV Premium V3 Senkrechte Module bringen im Winter laut WATTSTONE höhere Erträge als schräge. Statiker, Elektrofachbetrieb
BalkonPV C1020 Temperaturbereich der Halterung laut Produktseite −40 bis +55 °C. Statiker, Vermieter

Häufige Fragen

Erzeugt PV im Winter weniger Strom?

Mit weniger Tageslicht erzeugt jede Anlage im Winter weniger. Senkrecht montierte Module profitieren laut WATTSTONE vom tiefen Sonnenstand und liefern höhere Erträge als schräg installierte.

Muss ich im Winter mit Schnee auf dem Dach rechnen?

Das berücksichtigt die Statik. Ein Statiker prüft, ob Ihr Dach das Gewicht der Anlage plus Schneelast trägt.

Kann ich im Winter schon bestellen?

Ja. Prüfen Sie die Lieferzeit auf der Produktseite und planen Sie Ihren Montagetermin entsprechend ein.

Jetzt für den Frühling planen

Berechnen Sie die Windlast und stellen Sie Ihr Set im Konfigurator zusammen.

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